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ISAAC-DACD-SUPSI
BiPV competence centre
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Rolle des Architekten

Die Verminderung des Energieverbrauches und das Einsetzen von erneuerbaren Energien sind Themen, die durch deren immer zunehmender Wichtigkeit, auch in der Architektur nicht mehr zu unterlassen sind: in der Tat wird ein Drittel des schweizerischen Energieverbrauches durch den Bausektor verursacht.

Da der Architekt in diesem Umfeld als Berater der Kundschaft handelt, hat er eine sehr wichtige Rolle. Er muss gerecht handeln und die technische, die ästhetische sowie die finanzielle Interessen des Kunden vertreten. Daher hat der Architekt die Pflicht der Kunde über die Vorteile von Häuser mit geringem Energieverbrauch und Benützung von erneuerbaren Energien zu informieren.

Zurzeit herrscht die Meinung das Komfortprobleme eines Gebäudes mit künstliche Systeme zur Klimaregulierung in einem zweiten Zeitschritt gelöst werden können. Es ergibt sich so die Möglichkeit die klimatischen Bedingungen der Gegend, wo sich das Gebäude befinden soll, zu vernachlässigen, was aber, anstatt sie zu lösen, die ursprüngliche Probleme oft verschärft.

Das Ziel eines energieaufmerksamen Projektes ist die natürliche Regelungssysteme so zu optimieren, dass Gleichzeitig die natürlichen Energiegewinne und Verluste durch die Gebäudehülle geregelt werden.

Die Entscheidungen über die Optimierung der thermischen Hülle des Gebäudes und über den Einsatz von erneuerbaren Energien müssen schon am Beginn der Planung genommen werden. Nur so können die notwendigen Kenntnisse auch in der Konzeptphase der Entwicklung Integriert werden. Es ist zu beachten, dass die Entscheidungen die zu Beginn der Konzeptplanung genommen werden, den grössten Einfluss auf das Energieverhalten des entstehenden Gebäudes haben.

BiPV

Eine frühzeitige Planung der BiPV-Integrierung ermöglicht eine bessere ästhetische, energetische sowie ökonomische Integrierung.

In diesem Fall muss der Architekt die notwendige Kenntnisse und Werkzeuge beherrschen um die photovoltaische Einbaue in das Gebäude zu fördern. Er muss Möglichkeiten, Pflichten, Vorteile sowie Nachteile kennen.

Die ökonomischen Aspekte sind oft überwiegend und benachteiligen die photovoltaischen Technologien, da bei dem Vergleich mit Fossilen Energieträger, die externen Kosten nicht berücksichtigt werden. Für die verschiedenen Fälle kann es sich um Kosten der Gesundheit, der Umwelt und der Gesellschaft handeln, die durch Benützung von Energieträgern, die die Umwelt verschmutzen, erzeugt werden.

Oft sind kantonale und nationale Förderungsbeiträge verfügbar.

Eine Facettierung der Baukunst besteht also im bestmöglichen gebrauch der zu verfügbaren energetischen erneuerbaren Lösungen bei dem Bauen.

 

 
10. Internationale Architekturaustellung, Venedig

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